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Die Unfallzahlen sind alarmierend: Jedes Jahr verunfallen im Straßenverkehr rund 4.000 Kinder, 600 davon auf dem Schulweg. Kinder sehen, hören, denken, fühlen und bewegen sich anders als Erwachsene und sind sich häufig unsicher, wenn sie sich alleine im Straßenraum aufhalten. Mit dem Projekt „Tempo 30 vor Schulen“ hat das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) ein umfassendes Konzept erarbeitet, um die Aufmerksamkeit der Autofahrer in Ihrer Gemeinde noch stärker auf die Sicherheit der Kinder zu lenken. Der Schutz von Kindern im Straßenverkehr ist auch wesentlicher Bestandteil des Regierungsprogramms 2013-2018. 

Durchführung

Im Mittelpunkt der Aktion stehen Bilder, die von Schulkindern gemalt werden und dann in Form von Aktionstafeln gemeinsam mit anderen Maßnahmen im Nahbereich der Volksschule für mehr Sicherheit sorgen sollen. Die Aktionsplakate werden im Rahmen der Bildnerischen Erziehung gestaltet. 

Die Behörden können mit baulichen und gestalterischen Elementen auf die Bewegungsräume der Kinder im Straßenverkehr hinweisen und damit an sensiblen Straßenstellen eine langsamere und rücksichtsvollere Fahrweise unterstützen. Sachverständige des KFV unterstützen die Gemeinden bei Bedarf.

Zielgruppe

Schulen, Gemeinden

Dauer

ganzjährig

Partner

Gemeinden / Länder

Ziele

Die Autofahrer werden auf die Tempo-30-Zone vor der Schule aufmerksam gemacht. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung soll durch Aufmerksamkeit erregende Plakate und Bodenmarkierungen erreicht werden.