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Jugendlicher Leichtsinn, der Drang anderen zu imponieren oder einfach „cool“ zu sein: das sind nur drei der Gründe, warum Jugendliche Alkohol konsumieren. Doch Alkohol am Steuer ist eine der Hauptunfallursachen für tödliche Verkehrsunfälle. Studien zeigen, dass Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren die am meisten gefährdete Personengruppe für Unfälle unter Alkoholeinfluss sind. Bewusstseinsbildende Maßnahmen in dieser Altersgruppe sind daher besonders wichtig. 

Durchführung

Ein ausgebildeter Verkehrspsychologe erarbeitet im Rahmen eines zweistündigen Gruppengesprächs (in den Klassen) das Risikoverhalten der jungen Verkehrsteilnehmer und bespricht die Auswirkungen alkoholisierten Fahrens. Die Schüler haben auch die Möglichkeit, mittels „Rauschbrille“ die Beeinträchtigung durch Alkohol selbst zu erleben.

Der Workshop soll Jugendlichen Einsichten geben in:

  • Die Konsequenzen von Alkoholmissbrauch und alkoholisiertem Fahren.
  • Ihre eigenen Persönlichkeitscharakteristiken und wie diese ihr Risikoverhalten beeinflussen. Daraus resultiert eine bessere - Selbstwahrnehmung, die wiederum das Risikoverhalten reguliert.
  • Das Wissen, wie ihre Sinne arbeiten und was das Schlagwort „Reaktionszeit“ im Straßenverkehr wirklich bedeutet .
  • Eine realistische Gefahreneinschätzung.

Zielgruppe

11. bis 12. Schulstufe

Dauer

2 Unterrichtseinheiten

Ziele

  • Den Jugendlichen sollen die Risiken von Alkoholmissbrauch bzw. die Gefahren des „Alko-Lenkens“ vermittelt und die Folgen für sich und ihre Umwelt bewusst gemacht werden.
  • Durch gesteigerte Wahrnehmung und das Bewusstsein, unter Alkoholeinfluss sich selbst und  andere Menschen zu gefährden, wird disziplinierteres und rücksichtsvolleres Fahren erzielt.